Legasthenietraining nach der AFS-Methode

A

Aufmerksamkeitstraining

Das bewusste Steigern der Aufmerksamkeit muss erreicht werden, wenn geschrieben, gelesen oder gerechnet wird.

F

Funktionstraining

Die Sinneswahrnehmungen, die Funktionen, müssen durch ein gezieltes Training verbessert werden.

S

Symptomtraining

Im Symptombereich, also beim Schreiben, Lesen und Rechnen, müssen spezielle Techniken angewendet werden, damit der legasthene Mensch diese Kulturtechniken erlernen und bewältigen kann.


Ich stütze meine Arbeit hauptsächlich auf die umfassende AFS-Methode, die alle Bereiche trainiert, in denen ein Kind mit einer Primärlegasthenie Schwierigkeiten hat.

Sie ist auch eine völlig offene Methode, d.h. jedes Programm, jedes Konzept, welches zu Verbesserungen der Leistungen bei den Kindern führt, kann integriert werden, solange die Grundzüge – Schärfung der Sinneswahrnehmungen, Verbesserung der Aufmerksamkeit beim Schreiben, Lesen oder Rechnen und ein spezielles Symptomtraining – gewahrt bleiben.


     

Das pädagogische AFS-Computertestverfahren  

Dieses für den deutschen Sprachraum völlig neuartige Testverfahren wurde in den letzten Jahren an mehr als eintausend Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren evaluiert. Entwickelt wurde es in einem Forschungszentrum in den Vereinigten Staaten, unter Mitwirkung von Frau Dr. Astrid Kopp-Duller.

Dieses neue Computertestverfahren ermöglicht es, eine eventuell vorliegende Legasthenie festzustellen und sie zu kategorisieren. Die Kategorisierung ist deshalb so wichtig, weil jedes legasthene Kind seine individuelle Legasthenie hat.

Nach der Erstellung einer Diagnose wird ein speziell auf das Testergebnis abgestimmtes Trainingsprogramm nach der AFS-Methode vorgeschlagen.

Überprüft werden:

  • Die Aufmerksamkeit

  • Die Sinneswahrnehmungen und

  • Die individuelle Fehlersymptomatik