Beispiele aus der Praxis


Mögliche Förderbereiche:

Sprachanregung: 

Kommandos geben, dem Hund Geheimnisse erzählen oder ihm vorlesen, über den Hund sprechen, Rollenspiele mit dem Hund

Brücke zw. Klient und Therapeut:

Was ein Klient einem anderen Menschen (noch) nicht erzählen kann, erzählt er vielleicht dem Hund

Stärkung des Selbstbewusstseins:

mit dem Hund verschiedene Tricks ausführen  oder ihn durch einen Parcours führen

Wahrnehmung:

das Fell des Hundes fühlen, von verschiedenen Körperteilen Leberwurst/Quark ablecken lassen, Leckerlis auf einzelne Körperteile legen und vom Hund auf Kommando fressen lassen

Kraftdosierung:

Bürsten und Kämmen des Hundes

Ruhepunkt finden:

wenn der Hund als Kopfkissen benutzt wird, kommen die Klienten schnell zur Ruhe

Lagerung:

der Betroffene wird auf dem Hund gelagert, damit sich die spastisch gelähmten, verkrampften Gliedmaßen entspannen

Motivation:

wenn der Hund mitspielt, werden viele Menschen wesentlich aktiver

Konzentration: 

mit dem Hund verschiedene Tricks ausführen und dabei Hand- & Rufzeichen korrekt einsetzen

Abbau von Ängsten:

wenn der Hund durch den Tunnel krabbelt, sogar darin abgelegt werden kann und auf der anderen Seite auf das Kind wartet, dann vergessen viele Kinder ihre Ängste

Bewegungsanreiz:

Futterbeutel oder Ball werfen, Spazieren gehen, Streicheln

Feinmotorik:

Leckerlis auffädeln, aus verschiedenen Behältern holen und zum Hund rollen lassen

Merkfähigkeit:

Leckerlibingo spielen, der Hund würfelt dabei die Zahlen

Farben und Zahlen lernen:

Würfelbild für den Hund benennen, da dieser ja nicht lesen kann

Alltagsstrukturierung:

alltägliche Handlungen mit dem Hund bieten eine gewisse Struktur

Leseförderung:

dem Hund vorlesen, denn dieser bewertet die Lesefähigkeiten nicht und gibt zusätzliche Sicherheit

basale Stimulation bei Wach-Koma-Patienten:                                

Anstupsen mit der Schnauze  nach dem Motto "streichel mich",  Leberwurst von bestimmten Körperteilen lecken lassen

uvm.